Naturschutz
Viele Wege führen zu mehr Biodiversität
Projekt «Aufleben». Können wirklich alle ihren Beitrag leisten, um die Biodiversität zu fördern? Ja natürlich! Ob mit oder ohne Garten, mit wenig Zeit oder kleinem Budget, ob als Mieter/in oder Eigentümer/in oder im beruflichen Kontext: Es gibt in jeder Lebenssituation Möglichkeiten zum Handeln. Einige Beispiele.
Neue Ideen für mehr Leben
Feldvögel wie Lerchen oder Grauammern finden im Ackerland kein Auskommen mehr: Die Feldflur ist verstummt. BirdLife Schweiz hat daher zwei neue Massnahmen entwickelt, welche Insekten, Samen und Strukturen ins Feld zurückbringen sollen: die «Bird&Life-Brache» und die «Bird&Life-Gründüngung».
Biodiversitäts-Ziele: Schweiz ist nicht auf Kurs
Laut einem neuen Bericht des Bundes wird die Schweiz mit einem «Weiter wie bisher» ihre Ziele zur Sicherung der Biodiversität nicht erreichen. Das Hauptproblem bleibt die ungenügende Finanzierung der notwendigen Massnahmen. Die Politik muss endlich handeln!
135 Pestizide in Schweizer Bächen und Flüssen
Pestizide gelangen über verschiedene Wege in die Bäche und Flüsse und gefährden Gewässerorganismen und Trinkwasserqualität. Drei Studien haben nun die Pestizidbelastung von fünf Schweizer Fliessgewässern unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse erschrecken.
Ein Lebensnetz am Bodensee
Sielmanns Biotopverbünde Bodenseeregion. Was vor 22 Jahren in der Nähe des Bodensees mit der Anlage eines Weihers begann, hat sich zu einem der erfolgreichsten privaten Naturschutzprojekte in Deutschland entwickelt: Die Biotopverbünde der Heinz Sielmann Stiftung haben Vorbildcharakter. Auch für die Schweiz?
Massiver Biodiversitätsrückgang in Schweizer Wiesen
Forschende der Agroscope haben alte Feldaufnahmen aus den Jahren 1884 bis 1931 entdeckt. Dank diesen Daten können sie nun zeigen, wie stark die Biodiversität in den Wiesen und Weiden abgenommen hat.
Freie Fahrt für Frosch & Hase
Im Eigental (ZH) führt eine 3 km lange Strasse mitten durch national bedeutende Flachmoore und Amphibienbiotope. Dank BirdLife Zürich und Partner soll sie 2027 für Autos geschlossen werden – doch aktuell wird dies wieder in Frage gestellt. Der Fall zeigt, dass es in der politischen Arbeit oft einen langen Atem braucht, um Verbesserungen für die Natur zu bewirken.
Jetzt die Trendwende einleiten
Agrarpolitik 2030+. Aktuell ist die Landwirtschaftspolitik ab 2030 in Erarbeitung. Was muss sich ändern, damit eine biodiversitätsfreundliche Landwirtschaft Realität wird? BirdLife Schweiz setzt sich mit konkreten Vorschlägen für den notwendigen Kurswechsel ein.
Im Schlamm für die Vielfalt
Mit den «Naturjuwelen plus» schafft der BirdLife-Verband in den kommenden Jahren neue wertvolle Lebensräume als Beitrag zur Ökologischen Infrastruktur. Die lokalen Aufwertungsprojekte sind das Herzstück der BirdLife-Kampagne «Räume für die Biodiversität» (2025–2029).
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