Insekten
Buntes Leben im toten Holz
Totholz ist alles andere als leblos. Es ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Pilzen, Moosen, Flechten, Wirbellosen und Wirbeltieren. Obwohl die Totholzmenge in der Schweiz seit einiger Zeit wieder zunimmt, sind bestimmte Totholzqualitäten immer noch Mangelware und ihre Bewohner bedroht.
Heuschrecken: Abnahme um 50 % in zwanzig Jahren
Ältere Personen haben es noch erlebt, dass es früher im Sommer in vielen Wiesen vor Heuschrecken nur so wimmelte. Eine neue Studie aus der Nordwestschweiz befasst sich nun mit der Abnahme der Heuschrecken in den letzten 20 Jahren.
Alarm bei den Sechsbeinern
Insektensterben. Zahlreiche Vorstösse im Parlament drehten sich in den letzten Jahren um den dramatischen Schwund der Insekten. Doch geschehen ist bisher praktisch nichts. Zeit, das Thema wieder in Erinnerung zu rufen – mit neuen Fakten.
Verborgene Wunderwelt
Artenreiche Lebensgemeinschaft des Teiches. Stabwanzen tarnen sich als Ästchen. Wasserläufer vollführen hohe Sprünge in die Luft. Spinnen bauen unter Wasser ihre Netze. Schnecken laufen auf der Unterseite der Wasseroberfläche umher... Die Überlebensstrategien der kleinen und grossen Teichbewohner sind äusserst faszinierend.
Von Mistbienen und Lausjägern
Akrobaten der Lüfte. Mit ihren gelb-schwarzen Mustern sehen viele Schwebfliegen den Wespen zum Verwechseln ähnlich. Sie sind aber nicht nur völlig harmlos, sondern auch faszinierend und wichtig: Ihre Larven leben in Ameisennestern, bekämpfen Blattläuse im Garten oder filtern schmutziges Wasser.
Immer eintöniger
Insektenvielfalt in der Schweiz. Seit der Krefeld-Studie aus Deutschland ist das Insektensterben in der Öffentlichkeit ein grosses Thema. Doch wie steht es um die Insekten in der Schweiz? Das Forum Biodiversität der SCNAT hat einen umfassenden Bericht vorgelegt, der den Stand des Wissens zusammenfasst. Er macht unter anderem deutlich, dass sich die Insektengemeinschaften über weite Gebiete immer mehr angleichen.
Das Lebensnetz der Dunkelheit
Ökologische Infrastruktur für Nachtaktive. Künstliches Licht hat der Menschheit zahlreiche Vorteile gebracht. Doch die vielerorts übermässige nächtliche Beleuchtung ist zur weltweiten Verschmutzung geworden und hat störende Auswirkungen auf Mensch und Natur. Insbesondere nachtaktive Tiere wie Insekten und Fledermäuse, aber auch Vögel leiden. Für die Ökologische Infrastruktur ist es deshalb wichtig, dass Lichtstörungen reduziert werden und ein dunkles Lebensnetz geschaffen wird.
Fliegende Juwelen
Was brauchen Libellen? Die farbenfrohen kleinen Flugakrobaten faszinieren – wegen ihrem Aussehen, ihrem abenteuerlichen Lebenszyklus und ihren Flugkünsten. Doch die Libellen sind in ihren Gewohnheiten und Ansprüchen vielfältiger als man denkt. Entscheidend für ihren Schutz sind intakte Lebensräume – vom unscheinbaren Quellaufstoss mitten im Wald bis zu den Seen und Hochmooren.
Spannende Gebilde mit Innenleben
Pflanzengallen. Sie sitzen an bekannten Bäumen und Sträuchern und wirken trotzdem seltsam fremdartig: kleine Zipfelmützen auf den Blättern der Rot-Buche, murmelgrosse Kugeln auf Eichenblättern oder Erbsenansammlungen auf der Unterseite von Blättern des Berg-Ahorns. Was hat es mit diesen Gebilden auf sich? Und wie kommen sie da hin, wo sie wachsen?
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