Naturschutz
Massiver Biodiversitätsrückgang in Schweizer Wiesen
Forschende der Agroscope haben alte Feldaufnahmen aus den Jahren 1884 bis 1931 entdeckt. Dank diesen Daten können sie nun zeigen, wie stark die Biodiversität in den Wiesen und Weiden abgenommen hat.
Freie Fahrt für Frosch & Hase
Im Eigental (ZH) führt eine 3 km lange Strasse mitten durch national bedeutende Flachmoore und Amphibienbiotope. Dank BirdLife Zürich und Partner soll sie 2027 für Autos geschlossen werden – doch aktuell wird dies wieder in Frage gestellt. Der Fall zeigt, dass es in der politischen Arbeit oft einen langen Atem braucht, um Verbesserungen für die Natur zu bewirken.
Buntes Leben im toten Holz
Totholz ist alles andere als leblos. Es ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Pilzen, Moosen, Flechten, Wirbellosen und Wirbeltieren. Obwohl die Totholzmenge in der Schweiz seit einiger Zeit wieder zunimmt, sind bestimmte Totholzqualitäten immer noch Mangelware und ihre Bewohner bedroht.
Bisons, Biber, Bekassinen
Polens Nationalpärke Białowieża und Biebrza. Wer einen der letzten Urwälder Europas und eines der wichtigsten Brutgebiete für Riedvögel besichtigen möchte, packt die Gummistiefel und ein Mückennetz ein und fährt nach Ostpolen. Im Frühling 2025 war allerdings einiges nicht so, wie es sein sollte.
Ein ausserordentliches Wachtelkönig-Jahr
Die Wachtelkönigsaison 2025 neigt sich dem Ende zu, und obwohl bei Redaktionsschluss noch nicht alle Zahlen ausgewertet sind, steht bereits fest, dass 2025 als eines der besten Jahre in die Geschichte des seit 1996 bestehenden Artenförderungsprojekts eingehen wird.
Artenvielfalt dank Karpfen
Das Projekt «Karpfen pur Natur» lässt die jahrhundertealte Tradition der Teichwirtschaft im Rottal neu aufleben und fördert gleichzeitig die Natur. Seit 20 Jahren finden dank den Karpfen und ihren naturnahen Teichen seltene Pflanzen und bedrohte Tierarten hier wertvollen Lebensraum.
Vom Menschen in alle Welt verteilt
Eingeschleppte invasive Tierarten. Ob Muscheln, Fische, Hornissen oder Würmer: Immer wieder breiten sich sogenannte invasive Neozoen ungebremst in neuen Weltregionen aus – dank «Mithilfe» des Menschen und seinen globalen Warenströmen. Doch die Neuankömmlinge können grosse Auswirkungen auf die Natur, die Landwirtschaft oder die menschliche Gesundheit haben, wie auch neuste Beispiele zeigen.
Die Natur zieht ein
Neues Projekt «Aufleben – mit mehr Natur». BirdLife Schweiz und Pusch haben in den letzten Monaten im Namen des Vereins «Biodiversität.Jetzt!» das grosse Gemeinschaftsprojekt «Aufleben –mit mehr Natur» entwickelt. Nun ist die interaktive Plattform online. Sie will schweizweit die Menschen motivieren, sich für die Vielfalt der Natur im Siedlungsraum einzusetzen.
Vom Abbaugebiet zur Oase
Naturschutzgebiet Eriwis. Wo einst Maschinen Ton abbauten, ist ein vielfältiges Naturparadies entstanden, das zahlreichen Arten einen Lebensraum bietet. Dank dem Engagement von BirdLife Aargau und der Naturwerkstatt vereint die Eriwis bei Schinznach Dorf (AG) heute Biodiversität, Erholung und Umweltbildung.
Feinschliff am Naturjuwel
Die Wasserfallen an der Grenze zwischen Baselland und Solothurn ist ein wahrer Hotspot der Biodiversität. Damit dieses Naturjuwel aber für künftige Generationen erhalten bleibt, bedarf es Pflege und regelmässiger Überprüfung. Hier setzt ein Aufwertungsprojekt der Stiftung Wasserfallen an.
Voller Einsatz für die Vielfalt
Mehr Natur im Siedlungsraum. In wenigen Wochen startet ein grosses Projekt von BirdLife und anderen Organisationen mit dem Ziel, die Natur im Siedlungsraum zu fördern. Jede und jeder kann mithelfen – sei es mit Aktivitäten im Garten, auf dem Hausdach oder auf einer Gemeindefläche. Ornis hat zwei Praktiker besucht, die in ihrem Umfeld bereits viel für die Natur erreicht haben. Mögen sie – auch im kleineren Rahmen – als Vorbilder dienen.
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